Im Vertrauen.
Advisory Boards. Geschäftsverhandlungen. Mediation.
In vertraulichen Kontexten wird Komplexität konkret. Entscheidungen prägen Institutionen, Reputation und langfristige Ausrichtung – häufig unter Bedingungen von Unsicherheit, Druck und widerstreitenden Interessen.
Ich arbeite mit Vorständen, Geschäftsleitungen und relevanten Stakeholdern dort, wo Kommunikation, Governance und Entscheidungsfindung zusammenkommen. Mein Tätigkeitsfeld umfasst strategische Beratung, Mediation und moderierte Verhandlungsprozesse – insbesondere in Phasen von Veränderung, Konflikt oder Krise, in denen Vertrauen belastet ist und Ergebnisse Bestand haben müssen.
Als akkreditierte Mediatorin bringe ich einen strukturierten, unparteiischen Ansatz in den Umgang mit unterschiedlichen Interessen und Machtasymmetrien ein. Ich unterstütze die Beteiligten dabei, das Wesentliche sichtbar zu machen, Annahmen zu überprüfen und über positionsbezogene Dynamiken hinaus zu tragfähigen, nachhaltigen Lösungen zu gelangen.
Ich arbeite unabhängig, vertraulich und mit einem klaren Verantwortungsbewusstsein für das Gesamtsystem. Ziel ist es, die Voraussetzungen zu schaffen, unter denen fundierte Entscheidungen und echte Klärung möglich werden.
Ich stehe für Geschäftsverhandlungen, Mediationen und Advisory-Board-Arbeit in Europa und international zur Verfügung. Honorare variieren je nach Anzahl der Beteiligten, Art und Wert der Fragestellung sowie Dauer und Ort des Verfahrens. Reise- und Nebenkosten können zusätzlich anfallen.
Bitte nehmen Sie Kontakt auf, um Ihre Anforderungen zu besprechen.
Weitere Informationen zu meinem Hintergrund und meiner beruflichen Erfahrung finden Sie hier. Anfragen zur Verfügbarkeit richten Sie bitte über das Kontaktformular an mich.
Tätigkeitsfelder
Meine Arbeit erstreckt sich über Sektoren und Kontexte, in denen Komplexität, Macht und Perspektiven aufeinandertreffen:
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Internationale Finanzwirtschaft und Banken
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Nachhaltigkeit und Transformation
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Internationale Medien- und Unterhaltungsindustrie
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Geopolitische Kontexte
Warum Mediation in der Praxis wirkt:
Freiwillig & vertraulich
Mediation ist ein freiwilliges und vertrauliches Verfahren. Inhalte aus dem Mediationsprozess dürfen nicht vor Gericht verwendet werden; die Teilnahme impliziert weder Schuld noch ein Schuldeingeständnis. Als neutrale Vermittlerin gestalte ich den Prozess in einem nicht wertenden Rahmen und fokussiere auf das, was den Beteiligten wesentlich ist, sowie auf Lösungen, die für alle Seiten praktikabel sind. Wird eine Einigung erzielt, wird diese durch die Beteiligten oder ihre Berater dokumentiert und erlangt mit Unterzeichnung Rechtsverbindlichkeit.
Ressourcenschonend
Mediation verursacht in der Regel deutlich geringere Kosten (und meist weniger Zeit) als die Austragung von Streitigkeiten vor Gericht. Dies gilt sektor- und länderübergreifend, insbesondere bei komplexen Sachverhalten, mehreren Beteiligten oder fortbestehenden Geschäfts- und Arbeitsbeziehungen.
Laut dem CEDR Mediation Audit werden mehr als zwei Drittel aller Mediationen am selben Tag erfolgreich abgeschlossen; ein weiterer Teil wird kurz darauf beigelegt. Diese Erfolgsquoten sind über Jahre hinweg stabil geblieben und unterstreichen die Wirksamkeit von Mediation auch in komplexen und hochsensiblen Fällen.
Ein wachsendes professionelles Feld
Zunehmend werden Streitigkeiten Mediatorinnen und Mediatoren mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen anvertraut. Nicht-juristische Mediatoren stellen einen wachsenden Teil des Berufsstands dar – ein Ausdruck des Mehrwerts interdisziplinärer Perspektiven, insbesondere dort, wo wirtschaftliche, relationale und systemische Faktoren ineinandergreifen.
Der aktuelle CEDR Mediation Audit ist hier abrufbar.
Meine Sicht auf Mediation, Vertrauen und Konfliktlösung
„Mediation ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Sie findet sich in indigenen Kulturen Amerikas, in keltischen Gesellschaften, im alten China und auch heute überall dort, wo Menschen miteinander zurechtkommen müssen. Dabei geht es nicht darum, Freunde zu werden. Aber wir teilen denselben Planeten – und Dauer werden wir mit ständigem Streit nicht weiterkommen.“
„In einem klar strukturierten, vertraulichen Gespräch werden die Menschen hinter dem Konflikt sichtbar und gehört. Mediation eröffnet Raum für Kreativität und Verständnis, der in gerichtlichen Verfahren oft fehlt.“
„Ich verstehe meine Rolle als Mediatorin als Brücke zwischen den Beteiligten. Ich halte den Raum, strukturiere das Gespräch und diene dem Prozess – frei von Urteil oder Erwartung. Die Erfahrung zeigt: Unabhängig vom Gegenstand des Konflikts gibt es immer das Potenzial für eine Lösung.“
Mitgliedschaften.
Bedingungen & Rahmen.
Mediationen sind im Voraus zu vergüten und finden auf Grundlage einer unterzeichneten Mediationsvereinbarung statt, die den Beteiligten vorab zur Verfügung gestellt wird. Diese regelt unter anderem die Vertraulichkeit des Verfahrens sowie den Ausschluss einer Zeugenaussage oder Haftung der Mediatorin. Alle Beteiligten erklären ihre Teilnahme in guter Absicht und bestätigen, über entsprechende Entscheidungsbefugnis zu verfügen. Ort, Datum und Zeit werden einvernehmlich festgelegt.
Ich bin vollständig versichert und arbeite gemäß dem Europäischen Verhaltenskodex für Mediatoren sowie den Regeln und professionellen Standards des britischen Civil Mediation Council (CMC). Dazu gehört auch ein geregeltes Beschwerdeverfahren, das hier einsehbar ist.
